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Hallo liebe Freunde von Hand-in-Hand,

Da steht er auf seinen dünnen Beinchen, die Augen hinter der Sonnenbrille versteckt und ist verwundert: was ist das denn für ein Spektakel hier bei mir vor der Haustür?

Zwei große Löschzüge der Feuerwehr und dazu mindestens sechzig Leute, klein und groß. Mit Musik, Luftballons und Plakaten, und alle warten nur auf ihn: auf Henry.

Wer ist Henry? Henry ist ein Schützling von Hand-in-Hand, dem Verein in Altenstadt für schwerst- und krebskranke Kinder. Zusammen mit dem Verein Gutherzig aus Bessenbach und hat Hand-in-Hand den kleinen Mann besucht, um Geschenke vorbeizubringen.

Aber zuerst Henrys Geschichte, die berührt und staunen lässt, wie ein kleiner Junge tapfer sein Schicksal meistert.

Henry ist sieben Jahre alt, lebt mit seinen Eltern in Mespelbrunn in  der Nähe von Aschaffenburg. Seit 2014 hat er Leukämie – damals die Schockdiagnose für seine Eltern Ramona und Sebastian: „Für uns brach eine Welt zusammen, eben war er noch ein gesundes Kind, und nun hat er Krebs . Ich habe um mich herum nichts mehr gesehen, gehört oder auch nur wahrgenommen“ sagt Ramona.

Nach der ersten Chemotherapie – da war der kleine Henry gerade mal zwei Jahre alt – konnte der Junge gesund wieder nach Hause.

Zwei unbeschwerte Jahre folgten, aber dann der noch größere Schock: ein Rezidiv, ein Rückfall. Dieses Mal wächst ein Tumor im Kopf von Henry, er erblindet.

Dann, von 2016 bis jetzt: ein echtes Martyrium für Henry, eine

nur grob zusammengefasste Geschichte, die man sich für ein so junges Menschlein nur schwer vorstellen mag.

In der Zeit, in der Jungs in seinem Alter mit anderen Kindern spielen, in Sportvereinen sind, leidlich gerne zur Schule gehen, eben ganz normale Jungs-Dinge machen – in der Zeit ist Henry ständig im Krankenhaus, muss harte Chemotherapien über sich ergehen lassen, bekommt eine Knochenmarktransplantation – ist zwischendurch scheinbar gesund, erleidet Rückschläge, muss notoperiert werden wird künstlich ernährt, seine Magenwand reißt, danach Darmverschluss. Henry kann wenig bis gar nicht laufen, seine Arme und Beine sind schlecht durchblutet, die Erblindung ist immer noch einseitig vorhanden, das was er sehen kann sieht er nur zweidimensional, dann wieder ein neuer Tumor im Rücken, der auch die Organe beeinträchtigt, neue Chemo, dann  Stammzellentherapie. Dazu hat Henry so starke Wassereinagerungen, die ein Viertel seines Körpergewichtes ausmachen.

Aber er ist ein Kämpfer, und ein Kämpfer muss für seine Tapferkeit belohnt werden. Henry hatte den unterstützenden Vereinen verraten, dass er so gerne mit seiner Familie nur einmal ans Meer möchte. Und ins Playmobilland.

Diese Wünsche werden jetzt erfüllt! Die beiden Hilfsvereine aus Altenstadt und Bessenbach sind bei Henry und seiner Familie zu Besuch, und zu dem ganzen Partyspektakel mit Feuerwehr und Co gibt’s einen Gutschein für die heißersehnte Reise und 4000 Euro von Hand-in-Hand.

Und obwohl Henry durch seine schwere Krankheit kaum in der Lage ist Gefühlsregungen zu zeigen, merken doch alle Umstehenden ganz genau, wie sehr sich der Junge freut – schließlich ist eine Playmobil-Schatzinsel im Wert von 300 Euro auch noch dabei.

Und Papa hat versprochen, dass sie noch am Abend aufgebaut wird!

Hand-in-Hand
Stammheim Str.2
63674 Altenstadt
Tel.: 060 4798 6836
kontakt@hand-in-hand.it

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